Eingekochte Kirschgrütze mit frischen Kirschen (Klassisch eingemacht)
Eingekochte Kirschgrütze mit frischen Kirschen (Klassisch eingemacht)
Ein aromatischer Sommerklassiker im Vorratsglas: Frische Kirschen werden mit Gelierzucker und einer Prise Zitronensäure sanft eingekocht und kurz anpüriert, sodass saftige Fruchtstücke erhalten bleiben.
Zutaten (für 4 Portionen)
Alle Mengen passen sich automatisch an
Zubereitung
0 von 5 Schritten erledigt
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01
Kirschen vorbereiten
1500 g Frische KirschenDie Kirschen gründlich waschen, trocken tupfen, vollständig entsteinen und je nach Größe mit einem Gemüsemesser halbieren.
So erkennst du es: Alle Steine sind restlos entfernt und die Kirschen sauber halbiert.Profi-Tipp: Ein stabiler Handentsteiner beschleunigt diesen Arbeitsschritt erheblich und verhindert übermäßigen Saftverlust. -
02
Kirschen anwärmen und Saft ziehen lassen
Die vorbereiteten Kirschen in einen großen Kochtopf geben und bei mäßiger Hitze langsam erwärmen, bis sie merklich Saft ziehen und leise zu simmern beginnen.
So erkennst du es: Dunkelroter Fruchtsaft sammelt sich am Topfboden und die Kirschen beginnen leicht einzusinken. -
03
Gelierzucker und Zitronensäure einrühren
250 g Gelierzucker 2:11 Pck. ZitronensäureGelierzucker 2:1 und Zitronensäurepulver zu den warmen Kirschen in den Topf geben und unter kontinuierlichem Rühren auflösen, bis das Gemisch aufkocht.
So erkennst du es: Der Zucker hat sich vollständig aufgelöst und die Flüssigkeit glänzt gleichmäßig.Profi-Tipp: Die Zitronensäure sorgt nicht nur für ein stabiles Gelierergebnis, sondern stabilisiert auch die leuchtend rote Farbe der Früchte. -
04
Anpürieren und sprudelnd aufkochen
Den Topf kurz von der Herdplatte nehmen und die Kirschen mit dem Pürierstab nur wenige Sekunden anmixen, sodass reichlich stückige Fruchtstücke erhalten bleiben. Zurück auf den Herd stellen und exakt 3 Minuten sprudelnd kochen lassen.
So erkennst du es: Die Masse wirft große, dichte Blasen und dickt sichtlich leicht ein.Profi-Tipp: Nicht zu fein pürieren – der typische Charakter einer Grütze lebt von deutlich erkennbaren Fruchtstücken. -
05
Heiß abfüllen und Gläser vakuumieren
Die kochend heiße Kirschgrütze mithilfe eines Trichters sofort randvoll in sterilisierte Schraubgläser füllen und sofort fest verschließen. Die Gläser für 5 Minuten auf den Deckel stellen, anschließend umdrehen und bei Raumtemperatur vollständig auskühlen lassen.
So erkennst du es: Die Deckel ziehen beim Erkalten nach innen und erzeugen ein leichtes Knacken als Zeichen für ein dichtes Vakuum.
Tipps & Lagerung
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Tipp vom Profi
Um festzustellen, ob die Grütze die perfekte Konsistenz hat, vor dem Abfüllen eine Gelierprobe machen: Einen Esslöffel heiße Masse auf einen vorgekühlten Porzellanteller geben. Zieht sie nach ein bis zwei Minuten Schlieren und verläuft nicht mehr flüssig, ist sie fertig.
Häufiger Fehler
Häufig werden die Gläser oder deren Deckel nicht absolut keimfrei gehalten. Bereits winzige Rückstände am Glasrand können Schimmelbildung verursachen. Die Ränder vor dem Zudrehen immer mit einem sauberen Tuch gründlich abwischen.
Aufbewahren
Kühl und dunkel gelagert halten sich die ungeöffneten Gläser mindestens 9 bis 12 Monate. Nach dem Anbrechen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 7 bis 10 Tagen aufbrauchen.
Häufige Fragen zum Rezept
Alles Wichtige zur Zubereitung und Abwandlung
Kann ich für die Kirschgrütze auch Tiefkühlkirschen verwenden?
Ja, tiefgekühlte Sauerkirschen oder Süßkirschen eignen sich hervorragend. Sie müssen vorher nicht aufgetaut werden, sondern können direkt im Topf bei milder Hitze erwärmt werden, bis genügend Saft austritt.
Warum wird Zitronensäure hinzugefügt?
Zitronensäure unterstützt den Geliervorgang des Pektins im Gelierzucker optimal und balanciert die intensive Süße der Kirschen mit einer feinen, frischen Fruchtnote aus.
Wozu passt die eingekochte Kirschgrütze am besten?
Klassisch schmeckt sie lauwarm oder kalt serviert zu Vanillepudding, Milchreis, Grießbrei, warmen Waffeln oder einer Kugel Bourbon-Vanilleeis.