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Hausmanns-Gulasch mit Rind und Schwein (Klassisch geschmort)

Gesamt: 1 Std. 55 Min.•Aktiv: 20 Min. •Portionen: 4 Portionen•Kalorien: 660 kcal •Eiweiß: 51 g •Niveau: mittel
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HauptgerichtDeutschHigh ProteinHerbst

Hausmanns-Gulasch mit Rind und Schwein (Klassisch geschmort)

Ein herzhafter Schmortopf-Klassiker: Zart gegartes Rinder- und Schweinegulasch trifft auf geschmorte Zwiebeln, aromatische Paprika und eine sämige Rotweinsauce.

Gesamtzeit1 Std. 55 Min.
Aktiv20 Min.
Kalorien660 kcal
Eiweiß51 g
Portionen4 Portionen
Niveaumittel
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Klassisches Hausmanns-Gulasch mit zarten Fleischwürfeln und roten Paprikastreifen in sämiger Sauce, garniert mit einem Klecks Crème fraîche.

1 Std. 55 Min. • mittel

Zutaten (für 4 Portionen)

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4Portionen

Fleisch & Frische Zutaten
Sauce & Schmorzutaten
Gewürze & Topping

Zubereitung

0 von 6 Schritten erledigt

  1. 01

    Gemüse vorbereiten

    500 g Zwiebeln2 Zehe Knoblauchzehen250 g Rote Paprikaschoten

    Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen. Die Zwiebeln grob würfeln, den Knoblauch fein hacken. Die Paprikaschoten halbieren, Kerngehäuse entfernen, gründlich waschen und in etwa 1 cm breite Streifen schneiden.

    So erkennst du es: Gleichmäßig zerkleinertes Gemüse bereitstellen.
  2. 02

    Fleisch portionsweise anbraten

    3 EL Olivenöl1000 g Gemischtes Gulasch

    Das Olivenöl in einem schweren Bräter auf hoher Stufe erhitzen. Das Gulaschfleisch mit Küchenpapier trocken tupfen. Die Hälfte des Fleisches in den Bräter geben und rundherum kräftig anbraten, bis eine dunkle Bräunung entsteht. Herausnehmen und auf einem Teller beiseitestellen. Mit der zweiten Fleischportion ebenso verfahren und herausnehmen.

    So erkennst du es: Zischendes Bratgeräusch und kräftige, dunkelbraune Röstkruste am Topfboden.

    Profi-Tipp: Niemals das gesamte Fleisch auf einmal anbraten: Bei zu hoher Füllmenge kühlt der Bräter ab, das Fleisch zieht Wasser und kocht statt zu bräunen.
  3. 03

    Gemüse anschwitzen und tomatisieren

    25 g Tomatenmark

    Die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren. Zwiebeln, Knoblauch und Paprikastreifen in das verbliebene Bratfett geben und unter ständigem Rühren glasig anschwitzen. Das Tomatenmark einrühren und unter Wenden 1 Minute mitrösten.

    So erkennst du es: Das Tomatenmark nimmt eine dunklere, ziegelrote Farbe an und duftet intensiv karamellig.

    Profi-Tipp: Das kurze Anrösten des Tomatenmarks baut überschüssige Säure ab und intensiviert die Umami-Aromen.
  4. 04

    Ablöschen und Schmorvorgang starten

    1 EL Edelsüßes Paprikapulver1 TL Meersalz½ TL Schwarzer Pfeffer200 ml Trockener Rotwein500 ml Rinder- oder Gemüsebrühe1 Blatt Lorbeerblatt

    Das angebratene Fleisch mitsamt ausgetretenem Fleischsaft zurück in den Bräter geben. Paprikapulver, Meersalz und Pfeffer unterrühren. Sofort mit Rotwein ablöschen und den Bratensatz mit einem Kochlöffel vom Topfboden lösen. Die heiße Brühe sowie das Lorbeerblatt hinzugeben, einmal kräftig aufkochen lassen, den Deckel aufsetzen, die Hitze auf niedrige Stufe regulieren und sanft schmoren lassen.

    So erkennst du es: Nur einzelne, kleine Blasen steigen ruhig an die Oberfläche; das Fleisch lässt sich danach mit einer Gabel butterweich zerteilen.

    Profi-Tipp: Paprikapulver nicht zu lange ohne Flüssigkeit anbraten, da es sonst bitter verbrennt. Direkt nach dem Einstreuen mit Rotwein ablöschen.
  5. 05

    Sauce binden und finalisieren

    10 g Speisestärke30 ml Kaltes Wasser

    Das Lorbeerblatt aus dem Bräter entfernen. Die Speisestärke in einer kleinen Schüssel mit kaltem Wasser klumpenfrei verrühren. Die Stärkemischung unter ständigem Rühren in das köchelnde Gulasch einfließen lassen und unbedeckt 2 Minuten leicht simmern lassen, bis die Sauce bindet und seidig glänzt. Anschließend von der Kochstelle nehmen.

    So erkennst du es: Die Sauce dickt merklich ein, bindet sich glänzend um die Fleischstücke und verliert die Trübung der Rohstärke.
  6. 06

    Anrichten

    50 g Crème fraîche

    Das Gulasch auf tiefe Teller verteilen und nach Wunsch jeweils mit einem Klecks kühler Crème fraîche garnieren.

    So erkennst du es: Dampfendes Gulasch mit satter dunkler Farbe und cremig schmelzendem weißen Topping.

Tipps & Lagerung

Erprobtes Profiwissen für das beste Ergebnis

Tipp vom Profi

Das Verhältnis von Fleisch zu Zwiebeln sollte traditionell mindestens 2:1 betragen. Die große Zwiebelmenge sorgt beim langen Schmoren durch die natürliche Gelierung für sämige Bindung und eine tiefe, süßliche Würze.

Häufiger Fehler

Zu hohe Schmortemperatur: Wenn Gulasch sprudelnd kocht, zieht sich das Muskeleiweiß zusammen und das Fleisch wird faserig und trocken. Ein sanftes Simmern bei geschlossenem Deckel ist der Schlüssel zu zarter Textur.

Aufbewahren

Gulasch schmeckt am Folgetag aufgewärmt meist noch besser. Im Kühlschrank luftdicht verschlossen hält es 3 bis 4 Tage. Portionsweise eingefroren ist es bis zu 6 Monate haltbar.

Häufige Fragen zum Rezept

Alles Wichtige zur Zubereitung und Abwandlung

Welche Beilagen passen am besten zu Hausmanns-Gulasch?

Klassische Beilagen sind breite Eiernudeln (wie Bandnudeln oder Spätzle), Salzkartoffeln oder fluffige böhmische Knödel, die die reichhaltige Sauce gut aufnehmen.

Kann ich den Rotwein durch eine alkoholfreie Alternative ersetzen?

Ja, der Rotwein kann 1:1 durch ungesüßten roten Traubensaft oder Johannisbeersaft gemischt mit einem Esslöffel dunklem Balsamico-Essig ersetzt werden, um die nötige Fruchtsäure zu gewährleisten.